Kinder beteiligen

Warum Kinder beteiligen?

Kinder sind Experten in eigener Sache. Sie wissen am besten was sie brauchen, was ihnen gefällt und wo „der Schuh“ drückt.

Beteiligung fördert soziale Kompetenzen, wie zum Beispiel Kompromisse zu schließen und die Interessen Anderer zu berücksichtigen. Wie die Erfahrungen in Stuttgart und in anderen Städten zeigen, finden die miteinander gefundenen Ergebnisse eine große Akzeptanz. Daraus ergibt sich eine Identifizierung mit dem gemeinsam Vereinbarten, Geplanten oder Umgestalteten und nicht zuletzt mit dem „eigenen“ Stadtteil oder der „eigenen“ Stadt.

Beteiligung wirkt Vandalismus und daraus entstehenden Folgekosten entgegen, denn mit einem selbst gestalteten Spielplatz oder Schulhof wird in der Regel sorgsam umgegangen.

Häufig ergeben sich aus Beteiligungsprozessen weitere positive Effekte: Nachbarn lernen sich kennen, der Pfarrer übernimmt eine Patenschaft oder Eltern betreuen eine Spielkiste um nur einige Beispiele zu nennen.

Außerdem ist das Recht auf Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in verschiedenen gesetzlichen Grundlagen verankert, wie zum Beispiel in der UN-Kinderrechtskonvention, im Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) oder in Gemeindeverordnungen verschiedener deutscher Bundesländer.

Beteiligung ist in vielen Bereichen sinnvoll!
Wir möchten Ihnen mit einer breiten Palette an Beispielen Anregungen geben, bereits gemachte Erfahrungen weitergeben und Sie dazu ermuntern, Kinder und Jugendliche grundsätzlich zu beteiligen, wenn es um ihre Themen geht.